Tausend Millionen Jahre
Produktionsnotizen
Der Kurzfilm "1000 Millionen Jahre" (DV-Cam mit 35mm Adapter; ca. 18 Min.) entstand im Herbst 2004 in und um die Stadt München. Die Dreharbeiten beanspruchten 5 Tage, wobei sich die Postproduktion noch bis in den Frühling 2005 erstreckte. Die Produktion des Films lag dabei von Anfang an in den Händen der zeitlosfilm GbR.
Die Idee des Films geisterte Ralph Glander und Yoshi Heimrath schon länger im Kopf herum und fand seinen Niederschlag in einem knappen Treatment, welches Ralph Glander schließlich zu dem Drehbuch ausarbeitete, auf dessen Basis er den Film inszenieren wollte. Ihm zur Seite standen dabei von Beginn an sein Freund und Kameramann Yoshi Heimrath und Produktionsleiter Julian Krubasik.
Ralph Glander und Yoshi Heimrath arbeiteten in detaillierter Vorarbeit die Bildkomposition aus, während aber auch die langwierige Suche nach geeigneten Schauspielern und Schauplätzen ihren Lauf nahm. Dabei wurden Julian Krubasik und Ralph Glander tatkräftig von allerlei Bekannten unterstützt, die alle ohne Entgelt der noch kleinen Filmcrew unter die Arme griff. Dafür noch mal herzlichsten Dank an alle Beteiligten!
Schließlich wurde man für die Besetzung der wichtigsten Rollen in Malte Bartz, Matthias Eder, Mira Mazumdar und Florian Nöhbauer fündig, während für den Hauptteil der Schauplätze der Münchner Osten gewählt wurde.
Das Team vergrößerte sich rasch und arbeitete sich in kürzester Zeit perfekt aufeinander ein. So konnte trotz aller Konzentration und ständig neuer Herausforderungen ein wunderbar entspannter Dreh über die Bühne gebracht werden.
Die Montage des Films entstand in freundschaftlicher Zusammenarbeit mit der Iris Film GmbH, die einen Schnittplatz kostenlos zur Verfügung stellte.
Während Yoshi Heimrath und Ralph Glander mit dem komplizierten Schnitt des Films beschäftigt waren, steuerten die Brüder Leo und Bernhard Slawik einen wunderbaren Soundtrack bei. Leo Slawik zeichnete übrigens auch für die ausgezeichneten Animationen verantwortlich.
Nach langer aber immer inspirierter Arbeit lag im März 2005 schließlich der Final Cut vor, der bei allen Beteiligten auf begeisterte Reaktionen stieß und zeigte, dass sich all die Arbeit und das Warten gelohnt hatte.
"1000 Millionen Jahre" ist ein poetischer und zugleich komischer Film, der die Frage nach Zufall und Schicksal unterhaltsam und intelligent zugleich behandelt.

